Sachwertanlagen: für mehr Wertstabilität und Krisensicherheit
In Krisenzeiten, bei schwächelnder Konjunktur oder hoher Inflation erfreut sich das Sachwertsparen grosser Beliebtheit. Das Investment erfolgt in reale Güter. Viele Sachwertanlagen bestehen aus Immobilien oder Edelmetallen wie Gold oder Platin. Andere sind beispielsweise Land, Rohstoffe, Kunst, Luxusgegenstände oder Raritäten. Auch Aktienfonds gehören dazu, weil hinter dem Anlagegut in der Regel materielle Werte stecken.
Wenn die Inflation die aktuellen Zinsen übersteigt, erhalten Sachwerte — im Gegensatz zu klassischen Zinsanlagen — in der Regel ihren Wert und ihre Kaufkraft. Damit sind sie stabil und können gerade in Zeiten hoher Inflation bessere Renditechancen bieten als andere Formen der Geldanlage.
Komplett risikolos ist das Sachwertsparen aber nicht. Auch der Wert materieller Güter kann zeitweise stärker schwanken. Der Vorteil: du erhältst als Investor einen Eigentumsanteil, und dieser bleibt bestehen. Am Beispiel der eigenen Immobilie: verliert deine Eigentumswohnung am Markt an Wert, kannst du sie weiterhin nutzen und in ihr leben. Der Wertverlust stellt in diesem Fall keine akute Bedrohung dar.